Bremen Classic Motorshow




Messe Bremen   9.00 bis 18.00 Uhr
06. - 08. Februar 2009
 

Sonderschauen

 Deutsche Sonderkarosserien 2011Bella macchina 2010British Racing Green 2009Panhard & Levassor 2008Bugatti 2007Borgward 2006
British Racing Green 2009

Dank der engen Zusammenarbeit mit dem National Motor Museum Beaulieu in Großbritannien sowie dem Club Historischer Renn- und Sportfahrzeuge Nürburgring (CHRSN) steht die diesjährige Sonderschau unter dem Motto: "British Racing Green".

Der Name ist Programm, denn englische Sportwagen-Legenden wie der Rennwagen von Napier & Son „Gordon Bennett“ von 1903, aber auch der Formel-1-Rennwagen Lotus 49 R3, in dem Graham Hill 1967 die Rennen bestritt und im-merhin 15 WM-Punkte einfuhr, sind in dieser Farbe lackiert. Weitere Rennsportlegenden stehen im Mittelpunkt der Messe, zum Beispiel:

- Jaguar D-Type: Mit drei Gesamtsiegen in Folge beim 24 Stunden Rennen von Le Mans (1955-1956-1957) ist der D-Type von Jaguar zur Rennsportlegende geworden. Der
D-Type unserer Sonderschau "British Racing Green" ist ein ganz besonderes Original: Er stammt aus der Sammlung von Nick Mason, dem Schlagzeuger der berühmten britischen Rockband PINK FLOYD

- Bentley "Mother Gun" von 1927: Kommt mit dem Chassis des legendären 4,5 Litre-Modells und dem Motor des Speed Six daher. Den Le Mans-Erfolgen von Bentley setzte der "Mother Gun" durch seine vielen Geschwindigkeitsrekorde die Krone auf. Auf der Brooklands-Rennstrecke erreichte der später zum Einsitzer umgebaute Wagen 1937 eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 217 km/h.

- Lotus 49: Die Konstruktion setzte 1967 neue Maßstäbe im Rennwagenbau und war seinerzeit wegweisend für die Teams in der Formel 1. Mit dem Lotus 49 R3 fuhr der englische Rennfahrer und F1-Weltmeister Graham Hill in der Saison 1967 15 WM-Punkte ein. Insgesamt wurden von diesem Typ 12 Stück gebaut, das in Bremen zu sehende Fahrzeug ist das letzte existierende 1967er Lotus Team Car.

- Triumph TRS von 1960: Es wurden nur vier Fahrzeuge produziert, drei von Ihnen starteten 1960 in Le Mans und hielten die 24 Stunden durch ("3 Triumphs started, 3 Triumphs finished).

- MG R-Type: Er war eine zukunftsweisende Kontruktion des MG Werkes. Der MG-Racer war mit Einzelradaufhängung schon 1935 seiner Zeit weit voraus.

Um die Jahrhundertwende wurden die ersten Vergleichsfahrten durchgeführt, die zumeist zwischen zwei Städten ausgefahren wurden. Die berühmteste war der Gordon-Bennett-Cup (1900 bis 1905), den der amerik. Zeitungsverleger James Gordon Bennett jun. ins Leben gerufen hatte. Starten durften nur jeweils drei Fahrzeuge einer Nation. Nach den Regeln musste immer diejenige Nation den nächsten Wettkampf ausrichten, die gewonnen hatte. Für die Engländer war dies problematisch, da in England Autorennen verboten waren, also wich man nach Irland aus.

Nach vielfacher Kritik, die zumeist grauen Fahrzeuge ließen sich kaum unterscheiden, hatte ein findiger Graf die geniale Idee: Man müsste die Fahrzeuge in der landestypischen Farbe lackieren! Und beim ersten Rennen in Irland, die als grüne Insel bekannt ist, lackierte man die Fahrzeuge der britischen Automobil-Manufaktur Napier & Son als erste in der Farbe Grün. British Racing Green war geboren.

Dem National Motor Museum ist es zu verdanken, dass in Bremen eines der ältesten noch existierenden englischen Rennautos zu sehen ist: Der Napier Gordon Bennett von 1903.

Diese und noch viele weitere Geschichten können Sie in Bremen hautnah erleben.
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