V8-SURVIVOR

Überlebende der amerikanischen Automobilkultur

Unter dem Titel „V8-Survivor“ präsentiert die Bremen Classic Motorshow erstmalig eine ganz besondere Sonderausstellung mit amerikanischen Klassikern aus den 1950ern bis 1970er Jahren, die vor allem eins gemeinsam haben: Patina.

Der Zustand dieser Fahrzeuge wurde durch natürliche Witterungs- und Umwelteinflüsse gebildet und wird in der Szene heute als „Survivor“ bezeichnet. Die allmähliche Alterung durch Oxidation, Abnutzungserscheinungen und Stoffe in der Atmosphäre bilden dabei je nach Material und Oberfläche verschiedenste Effekte, die eine besondere Faszination besitzen und bei genauer Betrachtung die lebendige Historie erzählen. In der Kunstwelt definiert der Begriff „Patina“ nicht nur die natürliche Alterung von Strukturen und Farben, auch die künstliche Alterung wird dort angewendet und anerkannt. Übertragen auf die Erhaltung oder behutsame Restaurierung von klassischen US-Cars spricht man deshalb von einem „Survivor“, wenn technische Modifikationen möglichst nicht sichtbar sind, die originale Optik weitestgehend erhalten und für die originale Teilrestaurierung zeitgenössisches Zubehör verwendet wurde. Im Vergleich zu kompletten Restaurierungen ist jeder „Survivor“ ein absolutes Einzelstück. Vor allem US-Cars wurden durch die gnadenlose Wüstensonne oft stark patiniert.

Bei den ausgestellten Fahrzeugen handelt es sich um ursprünglich günstige Mittelklassewagen für Normalverdiener, die deshalb im Laufe ihres Lebens oft unter freiem Himmel abgestellt und weder neu lackiert oder restauriert wurden. Mittlerweile erzielen diese Autos auf Auktionen höhere Preise als überrestaurierte Modelle. Diese Faszination zeigt die Bremen Classic Motorshow erstmalig und in Kooperation mit dem Hamburger Motoraver Verlag zur Saisoneröffnung in Halle 6 – Stand 6 C 12.

V8-SURVIVOR