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Bremen Classic Motorshow: Termin- und Thementipps

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unsere Termine für die Bremen Classic Motorshow von Freitag bis Sonntag, 31. Januar bis 2. Februar 2020 stehen nun fest. Wir haben für Ihre Planung eine Übersicht erstellt und einige Themen vorrecherchiert.

 

Freitag, 31. Januar 2020:

  • Gemeinsame Pressekonferenz der 18. Bremen Classic Motorshow mit dem SPEICHER um 11 Uhr in der Business Lounge, Halle 7. Gesprächspartner sind: Karl-Heinz Rehkopf (Vorsitzender des Stiftungsrates Kulturstiftung Kornhaus, Einbeck), Lothar Meyer-Mertel (Geschäftsführer PS.SPEICHER, Einbeck), Hans Peter Schneider (Gründer der Bremen Classic Motorshow und Geschäftsführer MESSE BREMEN/M3B GmbH) und Frank Ruge (Projektleiter Bremen Classic Motorshow).

Samstag, 1. Februar 2020:

  • Das Forum für Fahrzeuggeschichte „F-kubik“ vergibt jährlich den Goldenen Kolben für besondere Leistungen bei der Dokumentation der Fahrzeuggeschichte und ihrer Darstellung in der Öffentlichkeit. 2020 erhält Dieter Dressel aus Bad Homburg im Taunus den polierten Kolben aus einem historischen Motor. Damit würdigt F-kubik sein besonderes Engagement beim Aufbau des Treffpunkts „Central Garage“ mit wechselnden Ausstellungen und umfangreicher Dokumentation zur deutschen Fahrzeuggeschichte, 11 Uhr, Halle 5, Stand 5 F 03. Kontakt über Lars Döhmann (F-kubik, Tel. 0171 – 837 79 18).

Sonntag, 2. Februar 2020:

  • Diskussionsrunde: Über die augenblickliche Situation der Old- und Youngtimerszene diskutieren Tiddo Bresters, Präsident des FIVA-Weltverbands (Fédération Internationale des Véhicules Anciens), Bernd Lange, Mitglied des Europarlaments und dort Initiator und Leiter der Historic Vehicle Group, Carsten Müller, Mitglied des Deutschen Bundestags und Leiter des Parlamentskreis Automobiles Kulturgut sowie Peter Schneider, Präsident des DEUVET – Bundesverband Oldtimer – Youngtimer (Treffpunkt um 10.45 Uhr in Halle 5, Stand 5 F 03).
  • Autogrammstunde: Im Sommer 2019 fuhr Joey Kelly mit seinem Sohn Luke in einem 1967er VW T1 von Berlin nach Peking. Sie finanzierten den vierwöchigen und 12.000 Kilometer langen Roadtrip durch zehn Länder fast ausschließlich durch Spenden und Tauschgeschäfte. Der Oldtimer, übrigens der erste Bus der Band Kelly Family, wurde zuvor von Auto Wichert fahrtüchtig gemacht. Mehr über den Bulli, das Abenteuer und neue Reisepläne erfahren Fans und Interessierte vom Musiker und Extremsportler Joey Kelly zwischen 12 und 14 Uhr, Halle 5, Stand 5 D 11.
  • Siegerehrung im Wettbewerb „Spirit of the Show“. Ausgezeichnet werden je drei Exponate der Kategorien Motorräder/Zweiräder und Automobil, die außergewöhnlich in Technik, Design und Zustand sind (13 Uhr, Halle 5, Stand 5 D 20).
  • Prämierung „Beste Clubpräsentation“, 14 Uhr, Halle 5, Stand 5 D 20.

 

Und hier unsere Thementipps:

  • Klassikerenthusiasten, die nicht nur schauen, sondern auch kaufen möchten, sind in der internationalen Verkaufsausstellung in den Hallen 4, 5 und 6 richtig. Ebenfalls in Halle 6 befindet sich die Handelsplattform Young Generation (Stand 6 B 20). Anders als die Jungen Klassiker nebenan die weitestgehend im Originalzustand und mit wenig Laufleistung angeboten werden, stehen dort zehn teilweise hoch motorisierte Wagen der 1970er- bis 1990er-Jahre zum Verkauf. Diese können durchaus restauriert sein und sind nicht TÜV-geprüft. Sehen, mitnehmen, Gas geben – das geht etwa mit einem BMW Z3 M-Coupé von 1999, ein 1986er VW Golf 2 GTI 16V oder ein Renault 5 Alpine, Baujahr 1981.
  • Sein halbes Leben lang schraubt Philipp Kaess bereits an Youngtimern, um sie stärker, leichter und schneller zu machen – und das mittlerweile vor großem Publikum: Auf mehr als eine halbe Million Klicks kommen manche YouTube-Tutorials des 33-Jährigen. Schritt für Schritt erklärt der Tuner darin, wie er etwa seiner Audi S4 Limousine die Optik eines RS4 Avant verpasst. Die fertige, aber noch blanke Rohkarosse stellt er in Halle 5 am Stand 5 C 10 aus. Ebenfalls vor Ort ist ein zweites Langzeitprojekt: ein 32 Jahre alter Golf 2, ausgestattet mit einem XXL-Turbolader im Motorraum, markantem Heckspoiler und Überrollkäfig. Der ist auch nötig, denn der getunte VW bringt es mit seinem 900-PS-Frontantrieb auf über 300 Stundenkilometern.
  • Im Spiegelsaal der Halle 1 erwartet die Besucher der Bremen Classic Motorshow 2020 eine Premiere: die Classic Custom Motorcycle Lounge mit 40 einzigartigen Motorrädern, die doch zwei Gemeinsamkeiten haben: Es sind individuelle Umbauten, die auf der Basis von Rahmen klassischer, vor 1995 gebauter Motorräder entstanden sind. Dort steht etwa eine Moto Guzzi Le Mans 3 neben einer BMW R 60 aus den 1980er-Jahren, die kaum wiederzuerkennen sind. Die ausgestellten Maschinen aus Kategorien wie Bobber, Scrambler, Tracker und Café Racer spiegeln die Kreativität auf höchstem handwerklichem Niveau der norddeutschen Customizer-Community wider.
  • Traditionell ist die Halle 1 den Zweirädern vorbehalten. Zehn neue Händler mit kompletten Motorrädern, darunter auch italienische Maschinen, werden 2020 für ein deutlich größeres Angebot sorgen. Für noch mehr Auswahl sorgt die ausgebuchte Zweirad-Börse mit über 25 käuflichen Exponaten (Stand 1 B 10). Dort verkaufen neben Händlern auch Privatleute ihre fahrbereiten Schätze. Die Bandbreite an Modellen und Baujahren ist groß – sie reicht von einer 1936er Zündapp DB 200 über eine BMW R 90 S von 1975 bis zu einer 1996er Suzuki GSX R 1100.
  • Beim Pendant zur Zweirad-Börse, der Fahrzeugbörse, stehen 2020 rund 260 Old- und Youngtimer zum Verkauf. Exoten, Garagenfunde und Alltagshelden aus ganz Deutschland, Finnland, Schweden und aus den Niederlanden werden im Messe-Parkhaus angeboten, so zum Beispiel ein Wartburg 353 Tourist Baujahr 1988, der Opel Commodore GS/E von 1977 und ein 1978er Matra-Simca Rancho, der als SUV-Vorläufer gilt.
  • Seit Anfang 2020 zählt die nächste Generation von VW-Bussen zu den Oldtimern: der T4. Der Nachwuchs für die Klassikerszene sei gerade bei den 25- bis 35-Jährigen sehr gefragt, weiß der Bulli-Experte Dirk Klöß. Anhand einer präparierten T4 Caravelle ohne Einbauten erläutert er, auf welche rost- und korrosionsanfälligen Teile Kaufinteressierte besonders achten sollten. Die Vorträge finden in Halle 4 an Stand 4 B 10 statt, am Freitag und Samstag um 10, 12, 14 und 16 Uhr, am Sonntag um 10 und um 16 Uhr.
  • Sonne, Strand und Surfen – wie gut das zur Bremen Classic Motorshow passt, stellt Helge Thomsen vom Motoraver Verlag in Kooperation mit der Messe Bremen unter Beweis, und zwar in Halle 6 am Stand 6 B 02. Er zeigt dort fünf US-amerikanische Wagen der 1960er- bis 1980er-Jahre. Dafür gemacht, lange Strecken zurücklegen zu können und serienmäßig mit einem Acht-Zylinder-Motor ausgestattet, strotzen sie nur so vor Patina. Statt im originalgetreu restaurierten Sammlerzustand fahren die „V8-Sufcars“ mit Rost, Beulen und Aufklebern vor und bringen noch heute Wellenreiter zum nächsten Surfspot. Mit dabei sind in Halle 6 an Stand 6 B 02 etwa ein Dodge Van A 100 von 1966, das Pendant zum VW Bus, und ein 1959er Ford Ranch Waggon.
  • Für die 18. Ausgabe der Bremen Classic Motorshow haben sich auch zwei DTM-Helden angekündigt: die Evolutions-Modelle von Mercedes-Benz 190 E und BMW M3, die in der Saison 1992/93 mit 370 PS und 330 Stundenkilometern um die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft konkurrierten. Als passenden Rahmen für dieses Stelldichein der Rivalen von einst zimmerten 17 der 150 Mitglieder des Vereins Kult-Blech-Szene eine überdimensionale, 100 Quadratmeter große Carrerabahn, inklusive Leitschienen, auf der die beiden Originalrennwagen platziert wurden (Halle 4, Stand 4 A 13).
  • Bremen Classic Motorshow meets PS.SPEICHER: Die Einbecker sind 2020 mit drei Ständen auf der Oldtimermesse vertreten, und das mit gutem Grund: Am 17. Juli eröffnet im südlichen Niedersachsen Europas größte Oldtimer-Sammlung. Mehr als 2.500 Automobile, Motorräder, Kleinwagen, Nutzfahrzeuge und Lanz-Bulldogs werden dann auf einer Fläche von 18.000 Quadratmetern gezeigt. In Halle 4 am Stand 4 C 10 zeigt der PS.SPEICHER einen Querschnitt an Exponaten aus den PS.Depots, die erst ab Sommer zugänglich sind, darunter einen 1929er Adler Favorit 8/35 im Originalzustand, der als Taxi in Berlin im Einsatz war, und einen Panhard Dyna X aus den 1950er-Jahren. Im Foyer der ÖVB-Arena begrüßt die Benz Victoria Nr. 99 von 1894 die Besucher, also Europas ältestes, für den Straßenverkehr zugelassenes Fahrzeug (Stand 1 O 02). Weitere Informationen erhalten Interessierte auch in Halle 5, Stand 5 F 10.
  • Am Clubstand von Drag Racing Germany weiß man gar nicht, welches Auto man zuerst bewundern soll: Den 1963er Chevrolet Nova mit 1.000 PS und Zehn-Liter-Hubraum, der fünfmal so groß ist wie bei einem Standard-Golf? Den 1968er Chrysler Newport mit 6,2-Liter-Hubraum, der zwei Tonnen schwer, zwei Meter breit und mit einer Länge von sechs Metern genauso tief ist wie der Messestand lang? Oder den Borgward Isabella von 1954 mit 2.000 PS, der bis zu 325 Stundenkilometer Spitze fährt ? Dieser umgebaute Borgward ist erstmals überhaupt auf einer Messe zu sehen. Er wird vor Ort zerlegt und die Automatik zerlegt und überholt. Besucher und Besucherinnen, die dabei sein und sich das anschauen wollen, sind in Halle 6 am Stand 6 A 10 genau richtig.
  • In den 1960ern war der Kalmar-DAF insbesondere in Schweden bekannt – als Postwagen. Mit seinem Lenkrad auf der rechten Seite und einer rechten Schiebetür, war er ein sehr praktisches Postauto: Schiebetür auf, Post raus – fertig. Ausgestellt in einer Werkstatt-Szenerie, können Interessierte auf dem Clubstand des DAF-Forums in Halle 2, Stand 2 A 23 einen Kalmar-DAF auf der Basis eines DAF 44 mit einem luftgekühlten Zweizylinder-Boxermotor bewundern. Zudem präsentiert das Team viel Technik: unter anderem ein DAF-Variomatik, ein stufenloses Getriebe. Dafür haben sie extra ein handliches Model zum Zusammenstecken entworfen, sodass Besucher es anfassen und auseinandernehmen können.

 

Aus den Sonderschauen und Handelsplattformen:

  • Ein Highlight der Bremen Classic Motorshow sind stets die Sonderschauen, darunter die Ausstellung „Rivalen!“ in Halle 5. Dort stehen sich 2020 sieben berühmte Paarungen klassischer Kontrahenten gegenüber, wie zum Beispiel die Luxus-Roadster Mercedes-Benz 300 SL und BMW 507. Nicht die Autobauer, sondern erst die Fans machten diese Traumwagen zu Rivalen, indem sie die Modelle zu Duellanten stilisierten. Bestes Beispiel hierfür war die Konkurrenz zwischen Ford-Capri- und Opel-Manta-Verehrern. Auch dieses historische Duell präsentieren die Veranstalter auf der Bremen Classic Motorshow, in Halle 5, Stand 5 D 20.
  • Lieber zwei als vier Räder? Die Sonderschau in Halle 1 zelebriert 70 Jahre Motorrollerkultur in Deutschland. 20 Exponate – vom Bastert-Einspurauto über die Vespa PX bis hin zum erstmals in Deutschland ausgestellten Prototyp des BMW Concept Link– spiegeln urbane Mobilität auf zwei Rädern wider. Vor Ort können Besucherinnen und Besucher auch die „Vietnam-Schwalbe“ des Sammlers Martin Klein bewundern und Klein selbst nach Tipps und Tricks rund um das Schrauben fragen. Für sechs Monate war der 25-Jährige 2019 mit seiner weiß-grauen KR 51/2 von 1986 unterwegs. Auf die Idee zur Reise kam Klein, als ihn immer mehr Fans aus der ganzen Welt anschrieben. Seine YouTube-Tutorials geben anderen Simson-Fahrern Hilfe zur Selbsthilfe und erzielen mehrere Hunderttausend Klicks (Halle 1, Stand 1 C 40).
  • Noch mehr Raritäten auf zwei Rädern gibt es im Foyer der Halle 1. Acht Rennräder umfasst die Sonderschau „Rennrad Sammlerträume der 70er-/80er-Jahre“. Die Exponate, etwa ein 1986er Cinelli vom Typ Laser oder das 1987/88er Titanrennrad von Passoni, stammen aus der Sammlung des Rad-Enthusiasten Wolfgang Hagemann. „Jedes der 300 Cinellis wurde in Handarbeit gefertigt und so gleicht kein Laser dem anderen“, erklärt Hagemann den Reiz der Designikone der 80er-Jahre und die Exklusivität der Ausstellung. Komplettiert wird der Bereich durch eine große Auswahl an käuflichen Rennrädern und Zubehör (Oberdeck Halle 1, Stand 1 OD 10).

Sollten Sie Fragen haben oder weitere Informationen, Ansprechpartner oder Bildmaterial benötigen, finden Sie uns vor Ort am Pressecounter im Foyer der ÖVB-Arena. Natürlich erreichen Sie uns auch telefonisch unter Tel. 0421 / 35 05 – 4 44 oder mit einer kurzen E-Mail an viezens@messe-bremen.de.

Wir wünschen Ihnen eine spannende Veranstaltung mit guten Gesprächspartnern!

Herzliche Grüße,
Kristin Viezens
 

Weitere Informationen für die Redaktionen:

MESSE BREMEN/M3B GmbH
Kristin Viezens, Tel. 04 21 / 35 05 – 4 44
E-Mail: viezens@messe-bremen.de; Internet: www.messe-bremen.de