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SONDERSCHAU
AUTO 2024

Lancia – Leistung, Luxus, Leidenschaft

Auf zwölf ikonische Lancia-Automobile aus der über 100-jährigen Geschichte des legendären Automobilherstellers aus Turin dürfen sich die Besucher der Bremen Classic Motorshow vom 2. bis 4. Februar 2024 freuen. Die Lancia-Konstruktionen der 1920er bis 1960er Jahre, die technisch ihrer Zeit voraus waren, ebenso wie die Modelle, die im Motorsport zwischen 1974 und 1994 zahlreiche Siege einfuhren, werden in der Halle 5 gezeigt: Eine grandiose Auswahl der italienischen Marke, wie man sie nur selten zu sehen bekommt!

So stehen die Modelle Lambda und Astura für die beiden Jahrzehnte vor dem 2. Weltkrieg. Vor allem bei dem 1923 vorgestellten Lambda lässt sich erkennen, warum Lancia auch als die „Marke der Ingenieure“ bezeichnet wurde. Der mit Einzelradaufhängung vorn und hydraulischen Stoßdämpfern ausgerüstete Lambda war das erste Fahrzeug mit selbsttragender Karosserie.

Die mit vielen technischen Neuheiten ausgerüstete Aurelia (ab 1950) und die Flaminia (ab 1957) wurden nach historischen Straßen benannt. Die Stars und Sternchen der 1950er und 1960er Jahre ließen sich gerne hinter dem Steuer der beiden Modelle sehen.

Der keilförmige Stratos und der 037er in der Straßenversion werden ebenfalls in Bremen gezeigt. Mit den Rallye-Versionen Stratos HF und dem überarbeiteten Modell Rally 037 waren die Lancias sehr erfolgreich bei der Marken-WM unterwegs. Das 037-Modell bezeichnete Walter Röhrl als sein Lieblingsfahrzeug. Der auch in Bremen zu bewundernde Lancia Delta Integrale gilt bis heute als das erfolgreichste Rallyeauto aller Zeiten. Mit verschiedenen Fahrern gewann der Delta Integrale sechsmal hintereinander die Marken-WM.

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SONDERSCHAU
MOTORRAD 2024

KLASSE 4: EIN SCHNAPSGLAS VOLLER DYNAMIK

Für Viele war es der Einstieg in die Mobilität: Kleinkrafträder mit 50ccm und der Führerschein der Klasse 4 bedeuteten in den 70er Jahren die erste große Freiheit und kilometerweise Abenteuer auf zwei Rädern. Wir präsentieren zwei Dutzend „entfesselte Fuffziger“ bekannter und exotischer Marken und werden mit dieser Sonderschau großartige Erinnerungen aufleben lassen.

Die offizielle, sperrige Bezeichnung „Kleinkraftrad mit 50 cm³“ hört sich heute wie ein Moped an, mit dem Opa zum Einkaufen fährt. Aber wer in den 1970er Jahren ein solches Vehikel von den Bestsellern der Marken Hercules, Kreidler und Zündapp besaß, war mit 16 Jahren und dem Führerschein der Klasse 4, der sogenannten Schnapsglasklasse, ein angesehener Kumpel. Und das vermeintlich langweilige Kleinkraftrad wurde zum dynamischen Abenteuer.

In diese Zeit - von Mitte der 1950er bis zum Ende der 1970er Jahre - wollen wir die Besucher:innen der Bremen Classic Motorshow 2024 vom 2. bis 4 Februar mit der Motorrad-Sonderschau in der ÖVB-Arena (Halle 1) versetzen.

Fuhren die „Mopeds“ in den 1950er Jahren mit zunächst gut 2 PS kaum mehr als 50 km/h, knackten die inzwischen serienmäßig mit 6,25 PS ausgerüsteten Kleinkrafträder wie die Hercules Ultra oder die Kreidler RS beinahe die 100 km/h. Eine aufregende Zeit für die jungen Fahrer:innen, ließen sich die Tachonadeln je nach bastlerischem Geschick locker auf echte dreistellige Zahlen puschen. Das war mitunter nicht mehr mit der Allgemeinen Betriebserlaubnis zu vereinbaren, war den meisten Schraubern aber egal: Hauptsache die Maschine war die schnellste im Dorf!

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